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Augenärztliche Untersuchung vor der Lidkorrektur
Treten nach einer Lidkorrektur Sehstörungen auf, kommt die Frage, ob schon vorher Probleme bestanden haben oder nicht, zu spät. Deshalb empfiehlt der Chirurg bei einigen Patienten vorher den Augenarzt aufzusuchen. Dann sind Zweifel, ob die Störung erst durch die Operation verursacht wurde oder schon vorher (möglicherweise unerkannt) aufgetreten sind, ausgeräumt.

Wenn der Lidschluss schon vor der OP gestört war, belastet die Lidkorrektur die Augen zusätzlich. Litt der Operierte bereits vorher an chronischer Bindehautreizung, kann diese postoperative Störung bei ihm noch unangenehmer ausfallen und bedarf einer sorgfältigeren Nachbehandlung. Auch hier ist es besser, rechtzeitig mit Problemen zu rechnen.

Die Beratung hinsichtlich des Operationsrisikos hängt nicht zuletzt auch vom Befund des Augenarztes ab. Sieht er Durchblutungsstörungen der Netzhaut, so wird der Chirurg umso eindringlicher den Patienten auf das Risiko hinweisen, das er eingeht und möglicherweise ganz vom Eingriff abraten.

Auf folgende Aspekte wird der Augenarzt besonders achten:

  • chronische Bindehautreizung
  • verminderte Bildung von Tränenflüssigkeit
  • Veränderungen an den die Netzhaut versorgenden Blutgefäßen, z.B. durch hohen Blutdruck oder Zuckerkrankheit
  • erhöhter Augeninnendruck.