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Alternativen zur Nasenkorrektur
Falls der Operateur den Eingriff ablehnt oder der Patient unentschlossen ist, stehen auch Alternativen zur Verfügung - hauptsächlich psychologischer Art.
Ziel der Nasenkorrektur ist es, die Nase unauffälliger zu machen, sodass sie das Gesicht nicht mehr (ungünstig) dominiert. Kommt eine Operation nicht in Frage, können alle anderen Register gezogen werden, um von der Nase abzulenken.

Das können sein:
  • bei Frauen eine interessante Schminktechnik, Frisur oder witzige/edle/kreative Accessoires
  • bei Männern wie bei Frauen das Puschen des Selbstbewusstseins - Schönheit ist etwas für den ersten Eindruck, eine interessante oder angenehme Persönlichkeit dagegen etwas für lebenslang und meist unvergänglicher als äußere Pracht
  • die Erkenntnis, dass selbst perfekte Schönheiten selten mit ihrem Aussehen zufrieden sind - gehen Sie mit sich nicht zu kritisch um! Beobachten Sie, wie Verwandte mit der "gleichen Nase" mit dem (vermeintlichen) Problem umgehen. Fanden sie einen liebenswerten Partner? Hatten sie Erfolg im Leben? War die Nase daran beteiligt oder nicht?

Denken Sie daran, dass der Eingriff mit Risiken behaftet ist. Vor einer "normalen" Operation wie einer Gallenblasen- oder Knochenbruch-Operation haben viele Menschen Angst wegen der möglichen Risiken, die bei Schönheitsoperationen dagegen oft verdrängt werden. Von den ersten Wochen nach dem Eingriff abgesehen, in denen sie ohnehin befremdlich aussehen, besteht immer die Möglichkeit, dass die operierten Strukturen nicht mitmachen, unschöne Narben oder Gewebedefekte entstehen.

Gelungene Operationen in Hochglanzprospekten dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Nasenkorrekturen die Eingriffe mit den häufigsten unbefriedigenden Ergebnissen sind.