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Kosten der ästhetischen Nasenkorrektur
Ist die Funktion der Nase beeinträchtigt, kommen die Krankenkassen für die Kosten auf.

Die Krankenkasse zahlt alles, was medizinisch notwendig ist, also z.B. die Beseitigung einer Schiefnase, die die Atmung beeinträchtigt  oder die Verkleinerung der Nasenmuscheln.

Soll die Krankenkasse die Kosten übernehmen, müssten Sie vor der Operation die schriftliche Zusage der Krankenkasse einholen. Falls Sie sich im Krankenhaus behandeln lassen wollen, bedeutet dies, dass Sie ein Arzt aus dem Team operieren wird. Sollten Sie sich von einem der Chefärzte operieren lassen wollen, so kommen dafür Kosten auf Sie zu (Wahlleistungen).

Bei einer rein ästhetischen Korrektur kommen die Kosten auf Sie zu. Der Operateur verlangt je nach Schwierigkeitsgrad, aber auch nach seiner Erfahrung zwischen  2.000 und 7.000 EUR, wobei dann noch Mehrwertsteuer hinzukommt.  Wichtiges Kriterium bei der Wahl des Operateurs sind die Spezialisierung und die Erfahrung eines Operateurs mit genau dem von Ihnen gewünschten Eingriff.  

Selbstverständlich ist auch eine Kombination einer funktionellen mit einer ästhetischen Nasenkorrektur möglich.

Zu den Kosten des Operateurs kommen die Honorare für den Narkosearzt hinzu sowie die Tageskosten der Klinik, bei ambulantem Eingriff eventuell die OP-Saal-Miete usw. Lassen Sie sich die Kosten detailliert aufführen, fragen Sie, ob die Termine zur Nachbehandlung im Preis inbegriffen sind. Die Klinikkosten richten sich nach der Länge des stationären Aufenthaltes, die im Mittel 2-3 Tage beträgt; ambulante Eingriffe sind möglich. Ob sie auch sinnvoll sind, sollten Sie mit Ihrem Operateur besprechen.

Sollten sich durch eine rein ästhetische Operation medizinisch notwendige Behandlungen im Krankenhaus ergeben, ist Ihre Krankenkasse nach neuester Rechtssprechung nicht verpflichtet, hierfür die Kosten zu übernehmen.