Von einer generellen Kostenübernahme bei Kindern kann aber nicht ausgegangen werden. Die Krankenkasse sollte vom geplanten Eingriff unbedingt in Kenntnis gesetzt werden und man sollte ihre Zustimmung abwarten.
Die Kosten gliedern sich auf in Honorare für den Operateur, den Narkosearzt und die Klinik (bei stationärer Behandlung) beziehungsweise Praxis (bei ambulanter Behandlung). Die Nachbehandlungen und -untersuchungen sind in den Kosten inbegriffen.
Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden, wenn nicht ein höheres Operations- oder Narkoserisiko beziehungsweise ein entfernter Wohnort des Patienten einen stationären Aufenthalt ratsam machen. In den meisten Fällen empfehlen die Chirurgen allerdings einen 1-3-tägigen stationären Aufenthalt, um Komplikationen rechtzeitig begegnen zu können.
Die Operationsdauer variiert von 20 Minuten bis zu 2 Stunden. Entsprechend differieren auch die Kosten (nur OP-Honorar) zwischen 1000 und 3500 € für beide Ohren; bei stationärer Behandlung liegen die Kosten je nach Tagessatz der Klinik auch höher. Allerdings werden auch einfache Eingriffe wie reine Nahttechniken zuweilen zu relativ hohen Preisen angeboten.
Lassen Sie sich vor Einwilligung in den Eingriff auf jeden Fall einen detaillierten Kostenplan unterbreiten. Kommt die Krankenkasse nicht für die Kosten auf, müssen je nach Operateur/Klinik eventuell Vorauszahlungen geleistet werden.