Perfekte Vorbereitung für ein perfektes Ergebnis
Eine gute Vorbereitung gehört untrennbar zum Behandlungserfolg dazu. Beginnen Sie früh, sich und Ihre Haut fit für den Eingriff zu machen.
Über einen Monat vorher ...
Wenn Sie die Haare sehr kurz tragen, empfiehlt es sich die Haare jetzt wachsen zu lassen, damit sie die frischen Narben überdecken.
Vier Wochen vorher ...
Als Raucher(in) sollten Sie spätestens jetzt auf das Rauchen verzichten. Rauchen verschlechtert die Durchblutung sehr stark, so dass es zu Durchblutungs- und damit Heilungsstörungen kommen kann.
Zwei Wochen vorher ...
Jetzt sollten Sie auf Medikamente verzichten, die die Gerinnung beeinflussen. Hierzu gehört auch das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin®). Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt. Den Genuss von Alkohol und die Einnahme von Schlafmitteln sollten Sie ebenfalls deutlich reduzieren, weil dadurch das Narkoserisiko sinkt.
Falls Sie einen ambulanten Eingriff planen, sollten Sie sich um eine Begleitperson kümmern, die Sie nach Hause fahren und anschließend auch betreuen kann.
Am Vortag ...
Fragen Sie genau, wie Sie sich für den Tag X vorbereiten, wenn Sie ambulant kommen (Haare waschen? Womit? Am Vorabend oder am OP-Morgen? Vorbeugende Einnahme eines herpeshemmenden Mittels? Muss ich nüchtern sein – wie lange vorher darf ich weder essen noch trinken?).
Was genau soll schöner werden?
Sie sollten selbst ein klares Bild davon haben, was Sie an Ihrem Gesicht stört und was Sie anders bzw. verschönert haben möchten. Der Arzt bespricht dann mit Ihnen die notwendigen Schritte, um dieses Ziel zu erreichen.
Als erste Vorbereitung zum „Verschönerungseingriff“ sollten Sie sich Zeit zur Klärung einiger Fragen nehmen, damit es nicht anschließend zur Enttäuschung kommt. Warum diese Operation? Ist es mein Wunsch oder die meines Partners? Was verspreche ich mir davon? Mehr beruflichen Erfolg? Mehr Lebenszufriedenheit? Erst wenn Sie den Grund kennen, warum Sie sich dem Eingriff und den damit zusammenhängenden Anforderungen unterziehen, sind Sie gut vorbereitet.
Die nächste Frage: Was genau will ich – welche Falten oder Konturen stören? Wie viel jünger will ich aussehen? Lediglich positiv erfrischt, oder muss ich trotz meiner 60 Jahre mit 45-Jährigen konkurrieren?
Je genauer Sie benennen können, was Sie stört, desto besser kann der Chirurg die geeignete Methode wählen bzw. klären, ob Ihre Wünsche überhaupt realisiert werden können. Wie viel Zeit können Sie sich für die Heilung nehmen? Wie hoch dürfen die Kosten liegen? Wie lange soll der Effekt anhalten? Haben Sie Begleitkrankheiten die eine Methode evtl. ausschließen (z.B. kein chemisches Peeling bei Herzrhythmusstörungen)? Planen Sie eine starke Gewichtsabnahme ? All das muss geklärt werden.
Wann kann oder soll die Operation stattfinden? Bin ich körperlich und psychisch dafür fit? Will ich mehrere Monate auf Sonnenbaden oder zwei Monate auf Rauchen verzichten? Welche Einschränkungen bin ich bereit hinzunehmen - klappt es, mehrere Wochen nicht unter die Leute zu gehen?
Es kann auch sinnvoll sein, dass Sie sich bei verschiedenen Chirurgen vorstellen. Auch beim Jeanskauf probieren Sie erst ein paar Schnitte, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden! Wenn Sie sich schon Ihr Gesicht „maßschneidern“ lassen, können Sie kaum kritisch genug sein.
Sobald Sie sich mit dem Gedanken tragen, sich mit ärztlicher Hilfe verschönern zu lassen, läuft bereits die Vorbereitung. Je besser und gründlicher diese ist, desto weniger kann schief gehen, und desto direkter kommen Sie an Ihr Ziel.
Die Vorbereitung umfasst wichtige Punkte:
• selbst felsenfest hinter der Entscheidung zum Eingriff stehen
• den geeigneten Behandler finden
• das geeignete Verfahren finden
• die körperliche Vorbereitung