Professor Dr. med. Wolfgang Gubisch - Plastische, ästhetische und rekonstruktive Gesichts- und Halschirurgie am Marienhospital Stuttgart Leistungen | Ästhetische Lidkorrektur | Prof. Dr. med. Gubisch + Plastische Gesichtschirurgie am Marienhospital Stuttgart
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Vorbemerkungen zur plastisch-ästhetischen Lidkorrektur

Die Lidkorrektur wird von vielen Schönheitschirurgen als risikoarme Einstiegsoperation für diejenigen empfohlen, die jünger aussehen wollen. Der Verjüngungseffekt hält zudem sehr lange, manchmal lebenslang an.

20 000 Deutsche, Frauen und Männer, lassen sich jährlich ihre Augenlider und Tränensäcke „liften". Wer sich dem ein bis zwei Stunden dauernden Eingriff unterzieht und die anschließende Heilungsphase hinter sich bringt, sieht deutlich jünger und frischer aus.

Sympathische Menschen sind für uns die mit weit offenem Blick. Dieser steht für Energie, Offenheit den Mitmenschen gegenüber und Aktivität. Herabhängende Augenlider dagegen werden mit Traurigkeit, Müdigkeit und Schlappheit in Verbindung gebracht. Oft sind nur angeborene Schlupflider, eine vorschnelle Alterung der sehr dünnen Lidhaut, eine Schwellneigung aufgrund einer Allergie oder eine anlagebedingte Bindegewebsschwäche, die zu einem müden Blick führen. Viele Menschen leiden darunter falsch eingeschätzt werden. Zudem leidet auch die Attraktivität mehr als notwendig.


Vorgetäuschte oder echte Müdigkeit?

Sind Sie tatsächlich müde oder fühlen Sie sich frisch und nur die Schlaffheit des Gewebes vermittelt einen falschen Eindruck? Dieser Frage sollten Sie zuerst einmal nachgehen, denn wer tatsächlich einen Schlafzimmerblick hat, weil er müde, ständig überlastet, erschöpft oder auch krank ist, sollte als erstes einmal für mehr Ruhe, Erholung und Schlaf sorgen, sonst bringt ein kosmetischer Eingriff nichts.

Auch andere Grunderkrankungen sollten Sie vom Arzt ausschließen lassen. Etliche Organkrankheiten können fast unmerklich voranschreiten und geben sich nur durch unerklärliche Müdigkeit zu erkennen.

Taucht Ihr müdes Spiegelbild aber auch im Urlaub auf und obwohl Sie sich pumperlgesund fühlen? Dann hat eine Schönheitsoperation Sinn.


Lange Freude am Eingriff

Das Erfreuliche bei der Lidkorrektur (Fachbegriff: Blepharoplastik, vom griechischen Wort „Blepharon“ für „Augenlid“) ist, dass sie einen jugendlicher erscheinden lässt, selbst bei einem Eingriff im höheren Alter, und das bei einer sehr langen „Haltbarkeit“ des erreichten Effektes. Die sichtbare Wirkung bleibt deutlich länger erhalten als etwa bei einem Lifting. Sie beträgt mindestens fünf, meistens zehn Jahre oder länger, sodass ein Zweiteingriff weit seltener gewünscht wird als bei der Gesichtsstraffung. Was allerdings durch die reine Lidkorrektur nicht erreicht werden kann, ist eine Glättung von Krähenfüßen rund ums Auge. Hierfür empfiehlt sich eine Laserbehandlung, die mit der Lidstraffung kombiniert werden kann.

Die Lidkorrektur kann am Ober- und Unterlid allein oder an beiden gemeinsam vorgenommen werden. Ohne Schneiden (mit Skalpell oder Laser) kommt man bei diesem Eingriff nicht aus. Tränensäcke werden zusätzlich durch Entfernen des verursachenden Fettes korrigiert.


Einige Begriffe


  • Schlupflid: Das Oberlid hängt über die Lidfalte, oft schon bei Jüngeren
    (Anlagebedingt)
  • Tränensäcke: Vorwölbung im Unterlidbereich, verursacht durch absinkendes
    (Polster)-Fett aus den Augenhöhlen
  • Augenringe: Gewebevertiefung am Rand der Augenhöhle.


Lider oder Brauen?

Ein müder, sogar düsterer und unfreundlicher Eindruck kann auch durch tiefstehende Augenbrauen hervorgerufen werden. Ist das Gewebe im Gesicht im Verlauf der Jahre generell erschlafft, sinken auch die Augenbrauen, und nicht nur die Lider, ab. Hier ist zunächst ein Brauenlifting zu erwägen. Ein Brauenlifting sollte vor einer Lidstraffung vorgenommen werden. Geht man in umgekehrter Reihenfolge vor, ist das Risiko erhöht, dass sich das Auge nicht mehr völlig schließt.

Das Brauenlifting allein reicht gelegentlich aus, nicht nur die Brauen zu heben, sondern auch die Lidpartie zufriedenstellend zu „liften“.


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